Zuletzt aktualisiert am: 3. Oktober 2026
Schwierige Gespräche bewusst führen.
Am besten erfolgreich !
Die Situation scheint klar.
- Du hast gute Argumente und doch bleibt der Erfolg aus ?
- Schwierige Gespräche enden im Ärger ?
- Am Ende bekommst du nicht das was du willst ?
Die Erkenntnisse die sich ergeben, wenn es nicht läuft sind:
- Das aktuelle Vorgehen löst das Problem nicht
- Das Gegenüber ist beängstigend oder übermächtig
- Das Ziel verschwimmt im Gespräch
Es ist Zeit für eine Kommunikationsstrategie
Die Lösung für schwierige Gespräche liegt in dem Aufbau einer konstruktiven systemischen Strategie.
Dabei gilt es Antworten zu finden, die
- das Ziel verständlich und akzeptabel machen.
- die Persönlichkeiten mit einbeziehen
- zielgerichtete Kommunikation aufbauen
Eine Kommunikationsstrategie für das souveräne Handeln bedeutet:
Es sind die Akteure und Ziele zu berücksichtigen, die Emotionen zu bändigen und eine klare Kommunikationsstruktur aufzubauen.
Mit Selbstvertrauen für das Gespräch flexibel zum Ziel
Ein schwieriges Gespräch ist ein Hindernisparcours.
Manchmal muss man etwas überwinden, manchmal etwas umgehen.
Man weiß nicht genau, wann was passieren wird – aber man behält immer das Ziel im Auge.
Die Kommunikation braucht ein fundiertes Selbstvertrauen für den Inhalt und das flexible Vorgehen.
Vertrauen in schwierigen Gesprächen.
Vertrauen ist ein Geschenk des Gegenüber, bei dem er annimmt gut und ehrlich behandelt zu werden.
Die Vertrauensgrundlage ist ein wichtiger Bestandteil einer guten erfolgreichen Gesprächskultur. Erst wenn es das nötige Vertrauen gibt, werden Einigungen, Abschlüsse und Kompromisse einfach möglich.
Ohne die nötige Vertrauensgrundlage wird der Fokus sich stark auf die Absicherung der Einigung ausrichten.
Schwierige Gesprächsführung – one shot oder repeated shot
Für eine gute und zielführende Kommunikation ist der Beziehungscharakter zwischen den Teilnehmern immens wichtig.
Bei dem Beziehungscharakter und der Vertrauensbildung unterscheide ich hier zwischen zwei grundsätzlichen Situationen.
One shot
- Das Gespräch ist einmalig, wie eine Vertragsverhandlung.
- Man kennt sich nicht und wird auch nicht wieder verhandeln.
- Das Vertrauen muss innerhalb des Treffens ausgebaut und gefestigt werden.
- Es gibt keine zweite Chance etwas zu verändern oder zu vertiefen.
repeated shot
- Die Gesprächssituation wird sich mehrfach wiederholen – wie während einer Zusammenarbeit oder Partnerschaft.
Beide werden immer wieder Verhandlungen miteinander führen und das „alte“ Gesagte bleibt im Gedächtnis. - Man kann das Vertrauen ausbauen, aber eben auch längerfristig verlieren. Es kann schwierig werden, eine ein Mal getroffene negative Vertrauensentscheidung deutlich zu verändern.
- Auf der anderen Seite besteht die Chance auch „Fehler“ wieder auszumerzen
Bestandteile einer Gesprächsstrategie
Eine Kommunikation hat meist scheinbar genau einen Grund und damit ein Ziel.
Für eine strategische Kommunikation reicht es aber nicht ein genaues Ziel zu definieren.
Die Kommunikationsstrategie besteht aus einem Zielfeld, das sich drei Zielen zusammenfügt.
- das Wunschziel
Das Ziel das man für sinnvoll und wahrscheinlich hält - das Minimal-Ziel
Wenn das Ziel erreicht ist Kommunikation immer noch erfolgreich - das Maximal-Ziel
Ein hohes Ziel, auch um Verhandlungsmasse zu haben.
Die drei Ziele bilden einen Rahmen, der im Gespräch auch immer wieder reflektiert werden sollte.
Dieser Rahmen fokussiert und gibt Orientierung. Man kann sich im Gespräch immer wieder hinterfragen.
„Bewege ich mich immer noch in meinem gesteckten Rahmen“
Die Persönlichkeit im Gespräch
Die Persönlichkeit bestimmt, wie ein Gespräch verläuft.
Je nach Persönlichkeitstyp werden die Gedanken und Ereignisse ausgesprochen. Sprache und Werte fliessen in die Gesprächslösungen ein.
Die Struktur der Persönlichkeit ist gleichwertig mit den Zielen ein Bestandteil der Gesprächsstrategie. Zusammen mit den Zielen muss die Persönlichkeit in die Vorbereitung integriert werden.
Die persönlichen Stärken bekommen Kommunikationsaufträge und die Schwächen ein „Red Flag“ für schwierige Situationen.
Beispiele:
Der Persönlichkeitsanteil – Netter Helfer – ist sehr sympathisch, hat aber in einer Verhandlung nichts zu suchen.
So bekommt er für genau die Situation ein „Red Flag„
Genauso ist die Angst vor Aufdringlichkeit möglicherweise einfach fehl am Platze in dem schwierigen Gespräch.
Dafür bekommt der Charme oder die Eloquenz genaue Aufträge für bestimmte Situationen.
Das Ideal in einem schwierigen Gespräch
Das Ideal in einem schwierigen Gesprächsumfeld, das sich wie ein Hindernisparcours anfühlt, beinhaltet Flexibilität.
Genau dafür – für die Flexibilität – bereiten wir das Gespräch konstruktiv, systemisch strategisch vor.
Alle wichtigen Bestandteile bekommen ihren Platz und es ergibt ein flexibles Gesprächsmodell.
Damit wird der Ausgang einer schwierigen Kommunikation planbarer und der Erfolg einschätzbarer.
FAQ zur Kommunikationsstrategie
Die Emotionalität ist bei jeder Trennung der Hauptpunkt für Reibung. Alles, was in der Trennung daraus entsteht, sind „nur“ Nebenkriegsschauplätze.
Wer der Trennung einen erfolgreichen, produktiven Verlauf geben möchte, braucht starke Nerven und ein gutes Selbstvertrauen.
Das ist ein Hauptanliegen im Coaching. Der Coach ist Blitzableiter und Stabilisator. Er nimmt den Frust und Druck entgegen und stabilisiert die Emotionalität.
Der Trennungsprozess wird so kürzer und hinterlässt weniger „Scherben“. Gerade bei Paaren mit Kindern ist das sehr wichtig.
In Verhandlungen ist im wahrsten Sinne des Wortes der „Spielraum“ extrem wichtig. Es geht um Geben und Nehmen innerhalb der Verhandlung.
Dafür braucht man drei Ziele Minimum, Maximum und angestrebt. Dann ist es eine Verhandlung mit Planung, die sich an einem „roten Faden“ entlang hangelt.
Das Bedeutsame daran ist, dass man diese Ziele reflektieren muss, bevor man in die Verhandlung eintritt.
Jeder hat eine bestimmte Persönlichkeit und einen Erfahrungsschatz. Das Unterbewusstsein hat daraus ein Lebenskonzept gemacht, das Sicherheit und Stabilität garantieren soll.
Nur genau das zeigt sich als Blockade, wenn Schüchternheit die Sichtbarkeit verhindert oder Verletzlichkeit nur über Aggression dargestellt werden kann.
Mit kreativen disruptiven Fragen werden Blockaden zu fragwürdigen Objekten, die danach einfacher abgebaut werden können.
Wenn du noch mehr Ideen und Tipps zu Kommunikations-Strategien haben möchtest:
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KiSSys – Glasklare Entscheidungskraft in Krise, Konflikt & Verhandlung

Peter Rohde – KiSSys – HypnoSystem
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