Zuletzt aktualisiert am: 16. September 2026

ich mache keine Fehler, ich gewinne Erfahrungen – be free to be

1. Wann hast du das letzte Mal …?

  • Wann hast du das letzte Mal etwas gemacht, das du noch nie gewagt hast?
  • Wann bist du das letzte Mal bewusst das Risiko eingegangen, dich lächerlich zu machen?
  • Wann hast du das letzte Mal einen völlig fremden Menschen angesprochen und einen Kontakt aufgebaut?
  • Wann hast du das letzte Mal etwas getan, ohne zu wissen, ob es funktionieren wird?
  • Wann hast du das letzte Mal etwas getan, einfach weil du wissen wolltest, was passiert?

2. Was ist aus dem Ausprobieren geworden?

Ich habe früher meine Autos per Hand angemalt und lila Hüte im Cabrio getragen.

Wir sind losgefahren und alles wurde zu einem Abenteuer – na ja, vielleicht nicht alles. Manches war einfach auch nur chaotisch.

Ich denke und hoffe jeder kennt es dieses Gefühl – einfach machen, sich an Dinge heranzuwagen und auch die Konsequenzen auszublenden.

Wenn du mit Spaß etwas probierst,kannst du nur gewinnen – mindestens Erfahrungen.

3. Weshalb wurde es unwichtig, das Leben als Abenteuer zu betrachten?

Es sollte wohl planbar werden, so wie man es gelernt hat.

Mit 18 ging man ja auch in den Ernst des Lebens über – hieß es wenigstens früher am Geburtstag – von einer Tante oder einem Onkel.

Und mit 30 war es dann auch spätestens soweit. Man leistete sich was und baute für die Zukunft.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Vernunft.

Man erfüllte den Lebensauftrag, den man scheinbar aus der Schule, aus dem Elternhaus oder einfach nur aus seiner Fantasie bekommen hatte.

Das Abenteuer lebte von da auf dem Kreuzfahrtschiff, dem Rennrad oder vielleicht noch mal drei Wochen auf Bali.

4. Das Bild vom richtigen Leben

Jeder weiß heute wie es richtig ist, wie man es macht.

Die Umgebung zeigt es dir überdeutlich – kein Loch in deinem Lebenslauf, dass keine gute Begründung hat. Ein guter Leumund und ganz wichtig, kein Schufa-Eintrag.

Das System und die Werbung lebt dir vor wie es zu sein hat, mein Haus, mein Boot und meine Kinder.

Ist es das Bild vom Leben?

Stell dir vor ein Außerirdischer würde auf die Welt kommen und du erzählst ihm was du in deinem Leben lebst. Was würde dieser Außerirdische über die Lebensphilosophie der Menschen in seine Aufzeichnungen eintragen?

5. Und jeder versucht es richtig zu machen.

Sich anpassen, optimieren, sich selbst kontrollieren und natürlich in dem System funktionieren.

Da haben Träume nur noch wenig Raum, weil sie ausarten und unvorstellbar werden. Wie soll man passen wenn man außer Rand und Band ist.

Der Traum verschwindet im Nebel der Leistung.

6. Irgendwann sind wir einfach müde

So wie es ist und wie man funktioniert – du funktionierst – macht es ja nicht eindeutig unglücklich, oder krank.

Nur ist es auf Dauer schon anstrengend zu funktionieren.

Es macht müde und eigentlich auch orientierungslos.

Die Müdigkeit zu bemerken ist akzeptiert. Man geht zur Kur oder hat eine Therapie gegen die depressiven Gefühle, weil es einfach nicht mehr so richtig geht. Wenn du Glück hattest bist du mit dem Burnout nur leicht in Berührung gekommen.

Alles kommt wieder ins funktionierende Lot.

Nur wenn es dann ein großer Umschwung ist.
Eine Krankheit die bleibt oder im schlimmsten Fall das Leben verkürzt – oder auch nur die Rente.

Dann wird häufig die Orientierungslosigkeit sichtbarer und fühlbarer.

Denn das Funktionieren funktioniert nicht mehr so richtig.

7. Ich will nicht funktionieren! Und was nun?

Auch wenn das Funktionieren ein notwendiger Teil des Lebens ist. Denn nicht alles macht immer wieder Spaß oder ist ein Abenteuer.

Weder der Job, die Partnerschaft noch die Kinder sind immer die wahre Freude, sondern manchmal einfach auch „nur“ funktionieren.

Aber wenn das Funktionieren den ganzen Raum einnimmt, kein Platz mehr bleibt.
Jede Wandlung sich wie optimieren anfühlt.

Entsteht der Beigeschmack etwas verkehrt zu machen.

Wo liegt der Ausweg, wenn du nicht mehr funktionieren willst ?

8. Bei sich bleiben

Bei sich bleiben … hört sich doch gut und einfach an – oder ?

Gut ja, aber einfach?
Ist es einfach, das Alte wahrzunehmen, ohne es gleich verändern zu wollen?

Nein !
Trotzdem – bei sich bleiben heißT – sich nur wahrnehmen.
Ohne Ziel.

Den inneren interessierten Beobachter aktivieren.
Wie ein Forscher sich selbst wahrnehmen, ohne zu bewerten.

Kaum jemand kennt sich wirklich gut in all seinen Facetten.
Bei sich bleiben ist die Chance zur Identität.

Zu erkennen was einen bewegt.
Erst wenn man sich kennt, erfährt man was über sein wahres Leben und seine Identität.

Zwei Forscher haben das eindrücklich in ihrem JoHari Fenster untermauert.

9. Mit JoHari die Welt neu entdecken

Das Unbekannte beginnt dort, wo die bisherigen Erfahrungen aufhören.

Das JoHari-Fenster besteht aus 4 Abschnitten, wobei zwei die spannenden sind.
Das Spannende ist, in beiden wird etwas deutlich, was man über sich selber noch gar nicht weiß.

Den einen Bereich nennt man den blinden Fleck. Der andere Bereich zeigt, was andere über einen wissen, aber man selbst nicht.

Beide Ausschnitte sind für den Lebens-Entdecker, der jetzt bist, sehr informativ.

Sie zeigen das Unbekannte in deiner Persönlichkeit und deinem Verhalten.

10. Erfahrungen machen – be free to be

Man kann nicht alles vorhersehen und sich und seine Fähigkeiten rundherum kennen.

Besser noch nach dem JoHari – Prinzip kann es sehr gut sein, dass die Annahmen einfach falsch sind.

Man nimmt an zu sein und zu müssen, dabei hat sich einfach nie die Gelegenheit ergeben, sich wirklich kennenzulernen und auszuleben.

Erst wenn man sich die Freiheit nimmt wird daraus eine „be free to be“ Erfahrung.

Etwas Neues machen, bedeutet immer, über bestehende Grenzen hinauszugehen und alte Annahmen hinter sich zu lassen.
Nicht im Sinne, wird schon nichts passieren, sondern das würde ich gerne erleben und dafür gehe ich auch über eine Grenze.

Wenn man schüchtern ist, ist es schon die Ansprache eines fremden Menschen. Als Musiker vielleicht das erste Mal auf die Bühne gehen oder Mitarbeiter, sich in einer Teamsitzung deutlich zu äußern.

Be free to be ist mein Pseudonym für die Chance, sich auch lächerlich zu machen oder scheitern zu können auf dem Weg der Lebensvielfalt.

Ich mache keine Fehler. Ich gewinne Erfahrungen.

Mehr Informationen zu be free to be findest und bekommst du hier

be free to be – und auf der Startseite – KiSSys-Empowerment

Peter Rohde - HypnoSystem Coach

Peter Rohde – KiSSys – HypnoSystem
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